VON EINLADUNGSKARTEN, KUSCHELZEIT UND STRANDAUSFLÜGEN


Hallo ihr Lieben!

Das Wetter war an diesem Wochenende sehr wechselhaft. Es gab vereinzelte, heftige Schauer, dazwischen bewölkte Momente und dann von einer auf die andere Sekunde wieder unaushaltbare Hitze.

Deshalb konnte man sich an diesem Wochenende nicht zu sehr auf das Wetter verlassen und musste die Tage etwas spontaner planen.

Hauptsächlich ging es die letzten Tage darum, viel Zeit mit Lotte zu verbringen. Wir gaben ihr viele Kuscheleinheiten und gingen sehr auf ihre Bedürfnisse ein. Aber keine Angst, Lilli kam dabei nicht zu kurz! Da wir zu zweit sind, konnte sich immer einer von ums um Lotte und der andere um Lilli kümmern.

Viel Spaß mit unserem Wochenende in Bildern!





Am Freitagvormittag genossen Lotte und ich die zweisame Zeit. Wie genossen das Wetter, kuschelten viel und gingen spazieren. Erst klammerte Lotte noch sehr. Als wir dann aber unterwegs waren und sie merkte, dass es nicht zur Tagesmutter ging, schlug ihre Laune radikal um und sie begann sich wieder freier zu bewegen.

Frühstück, Mittag und Abendbrot aß sie dennoch nicht. Ich bekam nur eine Banane und ein paar Notfall-Kekse in sie hinein.





Am Freitagnachmittag ging es mit Freunden an den Strand. Da für Lotte "Fremde" dabei waren, war sie natürlich wieder sehr in sich gekehrt und blieb immer bei Micha in der Nähe, während ich mit meiner Freundin quatschte.





Am Samstagvormittag machten Lilli und ich uns endlich an die Einladungskarten zu ihrem 4. Geburtstag. Lilli bastelte diese fast gänzlich allein. Ich half nur beim Ausschneiden und natürlich beim Schreiben. =)






Während wir bastelten, schrie Lotte wie am Spieß. Micha kümmerte sich um sie, aber sie schrie und schrie und schrie und Micha bekam zum ersten Mal live zu spüren, was genau ich damit meinte, dass Lotte sich "verstört" verhält.

Letztendlich entschieden wir uns für einen Fahrradausflug. Dabei beruhigte Lotte sich endlich.





Mittags konnte sie nicht ohne Nähe schlafen
Dabei hielt ich dieses unglaublich süße Foto fest:





Am Nachmittag fuhren wir nach Laboe. Einfach, um etwas zu bummeln.
Dort trafen wir einen ehemaligen Mitstudenten von Micha und quatschten uns fest.





Gegen 17 Uhr fing es dann wie aus Kübeln zu regnen an.
Lilli und Lotte kletterten in ein Wippauto, während Micha sich opferte, um unser Auto zu holen.
Es kühlte nämlich auch radikal ab.





Wieder zu Hause klebten Micha und Lilli gesammelte Sticker in das Ozean-Album.

Ich muss gestehen, dass ich absolut süchtig nach kinder-Produkten bin (Kinderriegel, Schokobons, Duplo). In den letzten Monaten haben sich dadurch so viele Sticker angesammelt, dass ich nun tatsächlich bereit war, zwei Alben dafür zu bestellen (1,50€/Album). Und das hat sich wirklich gelohnt. Die Alben sind toll, interessant und sogar mit Hardcover.





Und während die beiden lasen und klebten, spielten Lotte und ich mit dem Klangbaum.





Am Sonntagvormittag ging es noch einmal nach Laboe.
Dieses Mal, um Geschenke für Oma, Opa und unsere Nichte zu besorgen. =)





Anschließend spazierten wir noch eine Weile durch die kleine Laboer Innenstadt und kauften ein. Das ist so ein Luxus hier in der Gegend (während der Saisons) - einkaufen am Sonntag. Egal ob Aldi, Bücherläden, dm usw. =)





Mittags gab es Nudeln, Erbsen und Hähnchenbrust.





Am Nachmittag fuhren wir dann an den Strand in Schönberg.
Wie immer spielte, tobte und planschte Lilli. =)






Doch Lotte, die sich noch am Vormittag wieder ausgelassener verhalten und sogar zu Mittag gegessen hatte, war wieder in sich gekehrt. Wieder schrie sie mehr, als dass sie spielte. Lediglich mit einer Eis-Pause konnte ich sie etwas beruhigen.





Am Abend ging es schließlich nach Hause. Dort wurde noch gebadet und Abendbrot gegessen, bevor es ins Bett ging. Am Strand ist es übrigens richtig kühl geworden, nachdem sich ein paar Wolken vor die Sonne geschoben hatten. Brr...






Das war unser Wochenende in Bildern.

Es ist schön zu beobachten, dass Lotte sich heute Vormittag wieder etwas "normaler" verhalten hat. Denn am Samstag sah das noch ganz anders aus. Aber insgesamt klammert sie immer noch viel und ist schüchterner und vorsichtiger.

An dieser Stelle möchte ich mich auch noch mal ganz doll für all die lieben und aufbauenden Kommentare, PNs und Mails zum gestrigen Post bedanken. Danke. <3

***

Ach ja, und für alle, die es noch nicht gesehen haben. Seit Freitag gibt es kunterbunte Tapestreifen in der rechten Seitenleiste. Dort findet ihr nach Themen sortierte Posts, z.B. "Wochenende in Bildern", "Alles fürs Kinderzimmer" oder "Baby- und Kinderkleidung". 

Ich denke, dadurch könnt ihr etwas übersichtlicher durch diesen Blog stöbern. =)

***

Was kocht ihr eigentlich an diesen heißen/schwülen Tagen zum Mittag?
Und wie war das Wetter bei euch?

Ich wünsche euch einen wunderschönen Sonntagabend,

eure Mari =)

 


PROJEKT LOSLASSEN: GESCHEITERT.


Hallo ihr Lieben!

Erinnert ihr euch noch an meinen Post "Ein Stück loslassen"?

Seit Mitte Juli ging es also zur Eingewöhnung bei der Tagesmama. In der Facebookgruppe zum Blog hielt ich euch darüber auf dem Laufenden.

Der Anfang der Eingewöhnung verlief völlig normal und bedenkenlos. Aber mit der Zeit wurde es immer schwieriger und Lotte begann sich außerhalb der Eingewöhnungszeit zu Hause sehr zu verändern.

Wie genau sich das geäußert hat und wie die Eingewöhnung ansonsten bis zum endgültigen Aufgeben verlaufen ist, erzähle ich euch in diesem Post.

ACHTUNG: Langer Post und viel Text!





Die ersten 2-3 Tage kamen wir gemeinsam zum Frühstück und blieben etwa 2-2,5 Stunden gemeinsam. Wir nahmen an den gemeinsamen Ausflügen teil und beobachteten alles.





Lotte verhielt sich nicht ungewöhnlich. Sie blieb immer in meiner Nähe, schaute sich aber auch interessiert um. Wenn ich mal zwei Schritte wegbewegte, war das nicht sofort ein Problem. Irgendwann griff sie dann immer wieder nach meiner Hand, aber ansonsten war alles okay.





Nach 3-4 Tagen durfte die Tagesmutter sich ein Stück weiter nähern. Lotte ließ sich auch mal die Schuhe von ihr anziehen oder aus dem Hochstuhl heben. Das ist nicht direkt von Beginn an möglich gewesen. Aber nach jedem direkten Kontakt "flüchtete" sie sofort wieder zu mir.

Sobald wir gemeinsam draußen waren, bewegte sie sich etwas freier. Allerdings nur, solange sich niemand - außer mir - in ihrer unmittelbaren Nähe befand.

Mit einem Kind verstand sie sich sehr gut, mit einem anderen überhaupt nicht. Sobald es sich ihr näherte, versteifte sie und wollte sofort zurück zu mir.

An den Mahlzeiten nahm sie jedes Mal sehr gern teil und futterte wie eine Weltmeisterin. Zu Hause hat sie nie solche Mengen verdrückt. Ich war beeindruckt.





Irgendwann auf einem Spielplatz, trennte ich mich das erste Mal von ihr, blieb aber in der Nähe und sah sie auch. Lotte weinte nicht, war aber auch hochgradig beschäftigt. Sobald sie aufsah und bemerkte, dass ich weg war, lief sie völlig wirr los, schrie und suchte mich. Ich kam natürlich sofort dazu.

Das nächste Mal trennte ich mich bei der Tagesmama zu Hause. Ich ging nur um die Ecke und Lotte schrie und schrie und schrie. Die Tagesmama holte mich nicht zurück. Aber nach ca. 10 Minuten hielt ih es nicht mehr aus und kehrte eigenständig zurück.

Das dritte Mal trennte ich mich beim Kinderturnen und blieb vor der Tür. Lotte hat geschrien und geschrien. Es war so heftig. Und ich sollte nicht reinkommen. Ich war völlig überfordert und blieb dann auch draußen. Aber sie schrie 30 Minuten durch und ich bekam solche Bauchschmerzen. Sie beruhigte sich wirklich erst, als sie mich dann wieder sah.







Das Verhältnis zwischen Lotte und Tagesmutter war dennoch okay. Sie wollte nicht viel mit der Tagesmama am Hut haben, aber es war in Ordnung, wenn sie Lotte mal etwas gab oder sie ansprach.


Beim Spielen blieb Lotte ständig distanziert. Ich musste immer in unmittelbarer und greifbarer Nähe bleiben. Bei der Tagesmutter zu Hause zog sie sich meist auf die Treppe neben der Haustür zurück.





Lotte klammerte sehr an mir.

Dann bekam ich eine starke Blasenentzündung, musste liegen und Antibiotikum schlucken. Zwei Tage lang übernahm deshalb Micha die Eingewöhnung. Da steckte ich natürlich nicht drin und Micha berichtete sehr wortkarg darüber. Männer halt ...





Die Woche darauf, am Montag, übernahm ich wieder und sollte direkt nach dem Frühstück nach Hause und Lotte auch dort schlafen lassen. Ich fand, das ging viel zu schnell. Aber irgendwie dachte ich auch, die Tagesmutter würde schon wissen, was sie tut.

Als ich fuhr, schrie Lotte so was von panisch. Zu Hause ging es mir furchtbar und ich musste mich richtig ablenken. Da ich aber keinen Anruf erhielt, glaubte ich, es wäre alles in Ordnung. 

Nach dem Schlafen holte ich sie wieder ab. Sie schien sehr in sich gekehrt, aber nicht so, als ob es ihr schlecht ergangen wäre.

Am nächsten Tag machten wir dann erst mal eine Pause.





Am Mittwoch ging es weiter und an diesem Tag verhielt Lotte sich völlig verstört. Sie wollte nicht aus der Wohnung, nicht ins Lastenrad, nicht zur Tagesmutter. Sie wollte eigentlich alles verhindern, damit sie nicht dorthin muss. Wir fuhren trotzdem und ich sollte wieder nach dem Frühstück fahren. Lotte hatte am Vortag schon nichts mehr gegessen, aß auch an diesem Tag nichts. Sie zog die ganze Zeit so eine ängstliche Schnute ... als ob sich ein Panikluftballon in ihr füllte, der jederzeit zu platzen drohte.

Und als es dann daran ging, dass ihr fahren sollte, war es tatsächlich so. Lotte krallte sich ans Lastenrad, streckte sich zu mir, wollte nicht, dass ich gehe. Sie schrie so panisch! Ich drehte innerlich durch. Nach außen ließ ich mir aber nichts anmerken. Die Tagesmama tat Lottes Verhalten ab.

Auf dem Weg nach Hause bekam ich glasige Augen, zu Hause dann Durchfall. Es ging mir richtig schlecht. Ich konnte nicht mal erklären, warum ich überhaupt gegangen war und ich wollte sie wieder zurückholen, kam aber nicht weg, weil das Lastenrad von einem parkenden Auto eingesperrt war.

Ich fühlte mich so schlecht! Als ich sie schließlich abholte, war sie völlig verstört. Sie lachte nicht mehr, war wie ausgewechselt. Sie verweigerte jegliches Essen und klammerte schlimmer als je zuvor. Ich durfte mich nicht mal mehr von ihr wegdrehen.

Mein Bauchgefühl war im Keller. Ich glaubte, das Ganze würde nichts für sie sein. Micha und ich entschieden uns schließlich tatsächlich gegen die Betreuung. Lotte war einfach zu merkwürdig zu Hause und vermutlich noch nicht reif dafür.

Am nächsten Morgen teilten wir dies der Tagesmama mit und sie überredete uns, es noch mal zu versuchen. Ich gab nach - unter der Bedingung, dass wir das Ganze einen Gang zurückschalten.

Doch an diesem Tag war es - obwohl ich nicht ging - schlimmer denn je. Lotte aß weiterhin nichts. Lotte wollte nicht mehr, dass die Tgesmutter sie anfässt oder anguckt. Lotte wich nicht von meiner Seite. Lotte krallte sich an mir fest. Lotte schrie panisch, als die Tagesmutter sie mir (ungefragt) zum Wickeln entriss.

Und nach einer langen Diskussion mit der Tagesmutter (das ganze Gespräch würde jeglichen Rahmen sprengen) über Lotte und die Reaktion der Tagesmutter auf meine Sorgen und Bedenken, war es für mich vorbei.

Lotte verweigere das Essen, weil sie mich "in der Hand" habe.
Lotte wäre zu viel verwöhnt worden.
Lotte müsste halt schreien, damit sie das lernt.

u.v.m.

Ich wurde innerlich rasend, riss mich aber zusammen. Die Tagesmutter ging weder auf mich noch auf Lotte einfühlsam ein. Und da war für mich klar, dass das nicht funktioniert.

Nachdem ich Lotte das erste Mal dort allein gelassen hatte, hatte die Tagesmutter ja auch erzählt, dass Lotte sich dann schreiend an sie geklammert hätte, aber dass die Tagesmutter das natürlich nicht zulassen konnte, weil sie noch andere Kinder hat.

Da dachte ich auch: Hallo? Im Kindergarten werden neue Kinder auch ganz intensiv und einfühlsam betreut.

 Da blutete mir das Mutterherz. =(

Und dann waren da noch mehr fragliche Aspekte, die mir zu schaffen machten.
So wusch sie sich nicht einmal die Hände, nachdem sie Kind 1 (großes Geschäft) gewickelt hatte, um anschließend Kind 2 zu wickeln (großes Geschäft) und im direkten Anschluss Lotte zu wickeln. 

Und als ich sagte, ich würde Bobbycarschuhe mitbringen, weil Lottes Schuhe sonst beim Bobbycarfahren kaputtgehen würden (ein anderes Kind dort hat auch Bobbycarschuhe) hieß es, dass das zu aufwändig sei, die dann auch noch jedem Kind überzuziehen.

Und noch viel, viel mehr, was ich jetzt gar nicht mehr aufzählen möchte.

 Jedenfalls war mein Bauchgefühl richtig und gerade zum Schluss sprach alles gegen diese Betreuung.

***

Danke für eure Geduld, das alles zu lesen.

Unser Projekt "Betreuung für Lotte" scheiterte. Wie es nun weitergeht, weiß ich nicht. Aber ich halte euch auf dem Laufenden

Momentan hoffe ich einfach, dass Lotte sich wieder fängt. Sie ist nämlich immer noch total verändert, isst kaum etwas und weicht nicht mehr von unserer Seite. Auch nicht, wenn wir - Micha und ich - allein mit ihr sind. 

Alles Liebe,

eure Mari 




MAMIKREISEL: TAUSCH-EVENT & PICKNICK in BERLIN


Hallo ihr Lieben!

Heute muss ich euch unbedingt auf ein weiteres tolles Event von Mamikreisel aufmerksam machen. =)

Ich selbst würde unglaublich gern dabei sein. Doch da Lilli am 16. August 4 Jahre wird und wir am Wochenende darauf (17. und 18. August) viel Trubel wegen der Kinderfeier haben werden, ist es uns leider nicht möglich.

Sonst wäre es sicher ein großer Spaß geworden. Aber vielleicht habe ich ja irgendwann mal Glück, dass so ein Event in unserer Nähe zu einem passenderen Zeitpunkt stattfindet.

Dieses Mal findet das Tausch-Event & Picknick in Berlin statt.





Falls ihr in der Nähe wohnt und Lust habt, dabei zu sein, merkt euch unbedingt den 17. August vor. Die tolle Aktion beginnt um 11:30. Ihr könnt als Familie kommen, mit Freunden, Verwandten. Ganz egal. =)


Mitbringen solltet ihr:

- eine Picknickdecke
- eure Sachen zum Tauschen
- Getränke und Snacks für das große Picknick
- gute Laune

Veranstaltungsort: Britzer Garten beim Wasserspielplatz

***

Ihr dürft alles Mögliche zum Tauschen mitbringen: Spielzeug, Bücher, Schuhe, Kleidung, Möbel (...)

***


Ich finde die Aktion einfach toll! Falls es jemand von euch dorthin schafft, würde ich mich sehr über einen Erlebnisbericht freuen.

Ansonsten findet ihr alle weiteren Infos noch einmal auf Facebook und im Forum-Post von Mamikreisel.

Und, wie findet ihr die Auktion?
Tauschen statt verkaufen und kaufen?

Ich wünsche euch einen schönen Start ins Wochenende,

eure Mari =)


The Low Bar of Fatherhood Part II

    I've been trying to write the follow-up to my first post. We had family in town, then Joey started doing more work stuff on campus, and Perrin has been weird lately...suffice to say, this will be short. The point I want to drive home is that both tropes- Super Dad and Blithering Idiot, are one and the same. They undermine both the value of men and women by creating a culture in which neither has any depth or breadth in personality or personal choice. As a final testament to how damaging these ideas are, I'll leave you with the following video:

http://www.huffingtonpost.com/2013/05/30/fox-female-breadwinners_n_3358926.html


   You see- aside from the fact that they are complete and utter asshats in general- what these, erm, gentlemen are failing to grasp is that even if their apocalytic rendition of the current state of affairs were accurate, they are missing the root of the issue completely. There is plenty of evidence that having a working mother has no independent effect on the well being of children or families. Because you see- the issue isn't who works or who stays home or who is caregiver or who is breadwinner. The important thing for healthy families is that there is some kind of caregiver. And of course, out of necessity (at least for the majority of us) someone must be making ends meet as well.

   The "issue" that the men above have stumbled upon is not that women are allowed in the workplace, it's that men are not allowed (or at least acknowledged) in the home. Families are a unit- a team. There are X amount of things that need to get done, and if the family is functioning well, everyone steps up and fills in where needed. The dysfunction comes when a gap occurs and the  available members of the family are precluded from filling it because of arbitrary and baseless cultural ideas about gender.

For a more sunny side of things, here is an excellent list for new dads that doesn't treat them like Neanderthals.

http://www.babble.com/dad/babys-first-week-at-home-invaluable-tips-for-brand-new-dads/

MEINE ERSTEN CAKE POPS


Hallo ihr Lieben!

Endlich habe auch ich mich mal an die berühmt-berüchtigten Cake Pops gewagt.
Es sollte ein Probelauf vor Lillis Geburtstag sein. Dann möchte ich nämlich welche für den Kindergarten und welche für den Kindergeburtstag machen. Darum habe ich das Ganze zeitlich verkürzt und mit einem Fertigkuchen "gearbeitet".

Das Ergebnis kann sich auf jeden Fall sehen (und schmecken) lassen:





Die "Grundkenntnisse" eignete ich mir mit dem Birkmann-Cake Pops-Buch an.
Da steht viel Wissenswertes über Cake Pops drin. Außerdem findet man tolle Grundrezepte und unglaublich süße Cake Pops-Ideen. =)

Wie gesagt, ich habe mich für die schnellere Zubereitung mit einem Fertigkuchen entschieden.
Genommen habe ich einen Nusskuchen.





Man kann ganz verschiedene Zutaten unter die Bröselmasse kneten: Honig, geschmolzene Schokolade, Frischkäse, Marmelade, u.v.m.

Ich habe Erdbeermarmelade genommen. Beim Kneten merkt man dann recht schnell, ob der Teig perfekt ist oder ob noch mehr Marmelade benötigt wird.





Den Cake Pop-Maker nimmt man zum Formen der Cake Pops. So erhält man wunderbar gleichgroße Kugeln. 




So sahen meine geformten Cake Pops-Kugeln aus:





Anschließend kommt das Ganze für etwas eine Stunde in den Kühlschrank.
Ich habe mir diese Wartezeit verkürzt, indem ich die Kugeln ca. 30min ins Gefrierfach gestellt habe.





Nun braucht man etwas Kuvertüre. Man taucht ein Ende der Lollistiele hinein und steckt sie anschließend von oben in die Cake Pops-Kugeln. Dieser Schritt ist besonders wichtig, damit die Kugeln später beim gänzlichen Überziehen der Kuvertüre nicht am Stiel herunterrutschen.

Die aufgepieksten Kugeln landen nun noch einmal im Kühlschrank.





Sobald die Kuvertüre an den Stielen fest geworden ist, kann man mit dem richtigen Verzieren beginnen.

Ich habe mich für weiße Kuvertäre und rote Cake Melts entschieden.
So konnte ich einmal die Schokovariante und einmal die Cake Melts-Variante kennenlernen.

(Cake Melts/Candy Melts - das sind kleine Drops, die sich in der Mikrowlle auflösen lassen und super zum Überziehen von Cake Pops und anderen Kuchen geeignet sind. Es gibt sie in vielen verschiedenen Farben und die Handhabung ist wesentlich simpler als mit Kuvertüre.)





Und eines kann ich euch sagen: Cake Pops sind wirklich total einfach zu machen, ABER es ist eine Riesen-Sauerei. *lach*

Cake Pop eintunken, etwas abtropfen lassen, kunterbunt verzieren, trocknen lassen. Das tropft und kleckst und krümelt alles voll. =)





Aber wenn man dann am Ende das Ergebnis sieht, freut man sich total.
Sie wurden sogar so stabil, dass ich sie in einer Brotdose im Lastenrad bis zur Tagesmutter transportieren konnte. Trotz vieler Huckel auf den Straßen ist nichts gebrochen. Und geschmolzen ist auch nichts.






Und geschmeckt haben sie! Wahnsinn!

Ich muss gestehen, dass wir die Teile mit mehreren Personen an einem Nachmittag aufgefuttert haben. =) Das nächste Mal sollte man auf jeden Fall die doppelte Menge machen. =)

Übrigens lassen sich Cake Pops wunderbar einfrieren.

Habt ihr schon mal Cake Pops gemacht?
Wenn ja, habt ihr ein Lieblingsrezept? Habt ihr auch schon mal welche gebacken? Diese Variante gibt es ja auch? Und womit überzieht ihr eure Cake Pops?

Und wer sich bis jetzt noch nicht an die Praline am Stiel gewagt hat, sollte es unbedingt mal ausprobieren. Es lohnt sicht!

Habt einen schönen Abend,

eure Mari =)